2026 ist da.
Alle haben brav ihre Ziele aufgeschrieben, ihre Visionen formuliert und hoffen jetzt, dass dieses Jahr endlich alles anders wird.
Ganz ehrlich?
Ziele sind nicht das Problem.
Du bist es auch nicht.
Das Problem ist, dass die meisten Menschen Ziele setzen, ohne sich selbst zu kennen.
Ziele funktionieren nur dann, wenn sie zu deinem Wesen passen. Nicht zu dem, was man dir beigebracht hat. Nicht zu dem, was auf Instagram gut klingt. Sondern zu DIR.
Nehmen wir mich und meinen Ehemann.
Ich brauche Ziele. Sie geben mir Stabilität, Richtung, Sinn. Ohne Ziele verliere ich innerlich den Boden. Mein Mann hingegen lebt viel mehr im Flow. Ziele sind für ihn optional, nicht existenziell.
Das war nicht immer einfach.
Vor allem, weil mir gemeinsame Ziele wichtig sind. Aber genau da haben wir unseren gemeinsamen Fokus gefunden: Ziele, die grösser sind als das eigene Ego. Ziele, die man nicht nur für sich, sondern für etwas Gemeinsames verfolgt. Das verändert alles.
Und genau hier liegt der Knackpunkt:
Wie du Ziele setzt, muss deinem Nervensystem, deiner Persönlichkeit und deiner inneren Wahrheit entsprechen.
Vision Boards?
Für viele eine tolle Sache. Für mich? Nope. I tried. Mehrmals. Ist nichts für mich.
Was für mich funktioniert, ist Schreiben. Immer wieder. Mich regelmässig mit meinen Wünschen auseinanderzusetzen. Nicht blosse Träumerei, sondern wirklich hinspüren.
Und vor allem: keine Ziele setzen, die ich innerlich nicht ganz glauben kann.
Es gibt Menschen, die brauchen übergrosse Ziele. „Shoot for the moon“.
Aber wenn dich dieser Ansatz innerlich stresst, wenn dein Nervensystem dabei kollabiert, dann bringt dir kein noch so grosses Ziel etwas.
Ich habe gelernt:
Mein Nervensystem kann mich nur ein Stück über meinen eigenen Realismus hinaus tragen. Wird es zu „crazy“, bekomme ich Zustände. Also brauche ich Ziele, die ich innerlich Schritt für Schritt durchspielen kann. Ziele, die mein System halten kann.
Realistische Ziele heissen für mich nicht klein denken.
Sie heissen EHRLICH denken.
Ich arbeite mit inneren Zielräumen – privat, beruflich und finanziell. Und bei jedem Ziel stelle ich mir dieselbe Frage:
Fühlt sich das stimmig an – oder zweifle ich innerlich schon jetzt?
Wenn der Zweifel da ist, ist das kein Zeichen von Schwäche.
Es ist ein Hinweis.
Oft steckt dahinter fehlender Glaube. Nicht an das Ziel – sondern an mich selbst. An meine Fähigkeiten. An meine Identität.
Und genau hier passiert der eigentliche Shift.
Wenn du beginnst, dich als die Person zu sehen, die dieses Ziel bereits erreicht hat, verändert sich nicht nur dein Verhalten – dein Selbstbild stiftet sich.
Aus diesem Identitätsshift entsteht Umsetzung. Nicht weil ich einen innerlichen Druck verspüre.
Darum sage ich:
Erkenne zuerst, wer du bist und warum du bist, bevor du ins Tun gehst.
Und dann stelle dir eine ehrliche Frage – ohne Ausreden:
Warum willst du wirklich das, was du willst?
Wenn du merkst, dass du Ziele hast, aber dich selbst dabei ständig sabotierst, überforderst oder verlierst, dann liegt das nicht an mangelnder Disziplin.
Sondern an fehlender Selbstführung.
👉 Wenn du lernen willst, dich selbst klar, ruhig und wirksam zu führen – ohne dich zu verbiegen – dann melde dich bei mir.
Selbstführung ist keine Strategie oder Tool. Sie ist eine Entscheidung.

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